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Pool winterfest machen

Wasser ablassen oder überwintern?

Pool winterfest machen: Muss das Wasser raus? So senkst du den Wasserstand ab, schützt die Technik vor Frost und entsorgst Poolwasser in Österreich richtig.

Edwin Schneider.

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Edwin Schneider

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  • Wasser ablassen oder überwintern?

    Teilweise abgedeckter Pool bei winterlichen Temperaturen vor einem Wohnhaus, KI generiert
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Weißes Flatwise Logo.

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Die Vorbereitung von Wasser, Technik und Zubehör auf die kalte Jahreszeit

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Badesaison zu Ende geht, stellt sich bei vielen Pools dieselbe Frage: Muss das Wasser vor dem Winter vollständig raus oder kann es bis zum Frühjahr im Becken bleiben?

Bei vielen dauerhaft aufgestellten oder eingelassenen Pools lautet die Antwort überraschenderweise: Das Wasser bleibt zumindest teilweise im Becken. Eine vollständige Entleerung ist häufig weder notwendig noch empfehlenswert. Das verbleibende Wasser kann zur Stabilität des Beckens beitragen und erspart dir im Frühjahr eine komplette Neubefüllung.

Ganz so einfach wie „Abdeckung drauf und bis April vergessen“ ist die Überwinterung allerdings nicht. Wasserstand, Leitungen, Filteranlage und andere frostgefährdete Bauteile müssen auf den Winter vorbereitet werden. Außerdem hängt die richtige Vorgehensweise stark vom jeweiligen Pooltyp und der verbauten Technik ab. Herstellerangaben gehen deshalb immer vor allgemeinen Empfehlungen.

    Pool mit Winterabdeckung in verschneitem Garten vor einem Wohnhaus, KI generiert
    Pool mit Winterabdeckung in verschneitem Garten vor einem Wohnhaus, KI generiert

Muss das Poolwasser im Winter überhaupt raus?

Bei vielen fest installierten Pools ist eine vollständige Entleerung gerade nicht die übliche Vorgehensweise. Viele Anbieter empfehlen hier beispielsweise, den Wasserstand unter die frostgefährdeten Einbauteile abzusenken, das Becken aber nicht vollständig zu leeren. Das verbleibende Wasser stabilisiert das Schwimmbecken. Bei eingelassenen Pools kann außerdem der äußere Druck durch Erdreich und Grundwasser eine Rolle spielen.

Dies gilt auch für Folien- und Polyesterbecken, die während der Überwinterung ausreichend gefüllt bleiben sollten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur oft intuitiven Vorstellung, man müsse einen Pool vor dem Frost einfach leerpumpen.

Lesetipp: Wie du am besten die Befüllung und Entleerung eines Pools handhabst, kannst du in unserem Artikel Pool befüllen und entleeren nachlesen.

Eine vollständige Entleerung solltest du daher nur vornehmen, wenn sie für dein konkretes Poolsystem vorgesehen oder erforderlich ist. Bei manchen mobilen Pools sieht die Sache nämlich anders aus.

Welche Pools können draußen überwintern?

Ob ein Pool gefüllt beziehungsweise teilweise gefüllt im Freien bleiben kann, hängt zunächst von seiner Bauart ab. Dauerhaft installierte Stahlwand-, Beton-, GFK- oder vergleichbare Pools sind häufig für eine Überwinterung im Freien vorgesehen. Viele einfache Frame-, Aufstell- oder aufblasbare Pools sind dagegen nicht uneingeschränkt winterfest.

Daher solltest du die Bedienungsanleitung des konkreten Modells genau prüfen. Pools, die nicht frostsicher sind, sollten abgebaut, vollständig getrocknet und frostfrei eingelagert werden. Das ist auch der wichtigste Grundsatz dieses Ratgebers.

Wichtiger Hinweis: Nicht jeder Pool wird gleich eingewintert. Pooltyp, Folie, Einbauteile, Filtertechnik, Überdachung und Leitungsführung können die notwendige Vorgehensweise verändern. Beachte deshalb immer zusätzlich die Herstellerangaben deines Pools und der verbauten Technik.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um den Pool winterfest zu machen?

Der richtige Zeitpunkt hängt weniger von einem bestimmten Kalenderdatum als von den Temperaturen ab. Die Einwinterung sollte jedenfalls vor dem ersten stärkeren Frost abgeschlossen sein. Gleichzeitig ist es bei einem Pool, der mit Wasser überwintert, meist nicht sinnvoll, bereits an den ersten kühlen Septembertagen sämtliche Technik abzuschalten.

Du solltest für im Freien überwinternde Pools mit der eigentlichen Einwinterung warten, bis die Wassertemperatur unter etwa 12 °C gefallen ist. Bei wärmerem Wasser können sich bei stillgelegter Filterung weiterhin Algen entwickeln. Für die Praxis bedeutet das: Beobachte im Herbst Wetter und Wassertemperatur und plane die Arbeiten rechtzeitig ein, statt auf die erste Frostnacht zu warten.

Poolwasser für den Winter vorbereiten

Bevor die Technik außer Betrieb geht, sollte das Becken gründlich gereinigt werden. Entferne Laub, Schmutz und Ablagerungen von Boden und Wänden und reinige insbesondere den Rand an der Wasserlinie. Auch die Filteranlage sollte entsprechend den Herstellervorgaben gereinigt beziehungsweise rückgespült werden.

Danach werden die Wasserwerte kontrolliert. Je nach Hersteller liegt der empfohlene pH-Bereich meist zwischen 6,8 und 7,4. Die konkrete Wasserpflege sollte allerdings zum verwendeten Pflegesystem passen.

Gerade bei Chlor gibt es deshalb keine universelle Einwinterungsformel. Viele Hersteller raten aber bei einer passiven Einwinterung von einer Stoßchlorung unmittelbar vor dem Winter ab, weil Chlor in kaltem und abgedecktem Wasser langsamer abgebaut wird. Andere Hersteller beschreiben dagegen für eine aktive Überwinterung mit weiterlaufender Filtertechnik eine andere Vorgehensweise einschließlich Stoßchlorung. Die beiden Empfehlungen widersprechen sich daher nicht zwingend, sie beziehen sich auf unterschiedliche Systeme und Überwinterungsmethoden.

Braucht man ein Überwinterungsmittel?

Spezielle Winterpflegemittel können dabei helfen, Algenwachstum und Ablagerungen während der Winterpause zu reduzieren. Sie sind allerdings kein Frostschutzmittel für Leitungen, Filter oder Pooltechnik. Ob ein solches Mittel sinnvoll ist, hängt vom Pflegesystem und der geplanten Überwinterung ab.

Für Österreich gibt es außerdem noch einen zweiten Punkt zu beachten: Überwinterungsmittel können beeinflussen, wie das Poolwasser später entsorgt werden darf. Darauf gehen wir weiter unten noch genauer ein.

Wie weit sollte der Wasserstand abgesenkt werden?

Eine pauschale Zentimeterangabe ist schwierig, weil Pools unterschiedlich aufgebaut sind. Grundsätzlich wird der Wasserspiegel bei einer klassischen passiven Einwinterung häufig so weit abgesenkt, dass frostgefährdete Einbauteile wie Skimmer, Einlaufdüsen oder Anschlüsse nicht mehr im Wasser stehen beziehungsweise fachgerecht verschlossen und entleert werden können.

Je nach Empfehlung und gewähltem Überwinterungssystem wird der Wasserstand meist zwischen 10 cm unter dem tiefsten relevanten Einbauteil und bis zu 40 cm abgesenkt. Diese Unterschiede zeigen, warum die Herstellerangaben wichtiger sind als eine allgemeine Zahl. Entscheidend ist, nicht unnötig viel Wasser abzulassen, sondern genau so viel, wie für das konkrete System erforderlich ist.

Leitungen und Filteranlage vor Frost schützen

Während das Wasser im Becken oft bleiben kann, sollte Wasser in frostgefährdeten Leitungen und technischen Komponenten gerade nicht verbleiben. Gefriert Wasser, vergrößert es sein Volumen. In geschlossenen Leitungen, Pumpen oder Armaturen kann dadurch erheblicher Druck entstehen.

Je nach Anlage gehören deshalb insbesondere folgende Arbeiten zur Einwinterung:

  • Filteranlage entleeren,

  • wasserführende Leitungen leeren,

  • Einlaufdüsen und Anschlüsse mit geeigneten Winterstopfen verschließen,

  • Pumpen und nicht frostsichere Komponenten trocken beziehungsweise frostfrei lagern,

  • Wärmepumpe, Gegenstromanlage oder Solaranlage entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben entwässern,

  • automatischen Wasserzulauf gegebenenfalls schließen.

Gerade hier können kleine Versäumnisse im Herbst im Frühjahr teuer werden. Ein eingefrorener Schlauch ist schnell ersetzt, ein Frostschaden an Pumpe, Wärmepumpe oder fest verrohrter Anlage dagegen deutlich unangenehmer.

Eisdruckpolster und Winterabdeckung

Je nach Pool können sogenannte Eisdruckpolster verwendet werden. Sie sollen einen Teil des beim Gefrieren entstehenden Drucks aufnehmen und damit Poolwände beziehungsweise Einbauteile entlasten. Ob und in welcher Anordnung sie notwendig sind, richtet sich wiederum nach Poolform und Hersteller.

Mindestens ebenso wichtig ist eine geeignete Winterabdeckung. Sie reduziert den Eintrag von Laub und Schmutz und begrenzt den Lichteinfall. Dadurch lässt sich auch das Algenwachstum während der Winterpause reduzieren.

Lesetipp: Welche Sicherheitsvorkehrungen im Wohngebäude sinnvoll und notwendig sind und worauf du achten musst, erfährst du in unserem Artikel Sicherheitsvorkehrungen im Gebäude - Leitfaden für Vermieter in Österreich.

Die Abdeckung sollte ausreichend dimensioniert und sicher befestigt sein. Bei Überdachungen und Rollabdeckungen muss außerdem die zulässige Schneelast berücksichtigt werden. Bei starken Schneefällen und Regen oder auch Eisbildung sollte die Last unbedingt entfernt werden, um Schäden zu vermeiden. Gehe dabei vorsichtig vor und befreie die Abdeckung im Idealfall öfters. Der Pool ist damit allerdings noch nicht für den gesamten Winter erledigt.

Auch im Winter solltest du kontrollieren

Prüfe während der Wintermonate gelegentlich:

  • Wasserstand,

  • Abdeckung beziehungsweise Überdachung,

  • Schnee- und Wasseransammlungen,

  • sichtbare Schäden,

  • Verschlüsse und Einbauteile.

Starker Regen oder schmelzender Schnee können den Wasserstand wieder erhöhen. Deshalb ist es besonders wichtig, den Wasserstand regelmäßig genau zu überprüfen. Sollte der Wasserstand zu hoch werden, so muss erneut ein Teil abgelassen werden, um sicherzustellen, dass der Pool und die technischen Anlagen geschützt bleiben.

Lesetipp: Unwetterschäden an Mietobjekten

Eine Winterabdeckung ist nicht automatisch kindersicher

Eine gewöhnliche Winterplane schützt in erster Linie vor Laub, Schmutz und Witterung. Sie ist nicht zwangsläufig dafür ausgelegt, das Gewicht einer Person zu tragen. Bleibt der Pool über den Winter gefüllt, sollte deshalb auch die Absicherung der Wasserfläche mitgedacht werden. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit empfiehlt bei kindersicheren Poolabdeckungen Systeme, die das Gewicht eines Kindes tragen können und entsprechend zertifiziert sind. Entfernbare Leitern, Treppen und andere Einstiegshilfen solltest du während der Winterpause ebenfalls wegräumen oder sichern. So bist du sicher für einen kommenden Winter vorbereitet.

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Passive oder aktive Überwinterung

Nicht jeder Pool muss im Winter vollständig stillgelegt werden. Grundsätzlich wird zwischen der klassischen Einwinterung mit abgesenktem Wasserstand und entleerter Technik sowie der aktiven Überwinterung unterschieden, bei der die Filteranlage auf niedriger Stufe weiterläuft. Letzteres erfordert jedoch eine frostgeschützte Technik und eine passende Abdeckung oder Überdachung.

Passive Überwinterung

Aktive Überwinterung

Filtertechnik wird weitgehend stillgelegt

geeignete Filtertechnik läuft reduziert weiter

Wasserstand wird je nach System abgesenkt

Wasserstand kann je nach Anlage weitgehend erhalten bleiben

Leitungen und frostgefährdete Technik werden entleert

Technik muss wirksam vor Frost geschützt sein

für viele private Pools die übliche Variante

nur bei dafür geeigneter Anlage sinnvoll

Für viele private Pools ist die passive Variante die naheliegendere Lösung. Eine aktive Überwinterung sollte dagegen nur gewählt werden, wenn Anlage und Hersteller dafür geeignet sind. Der Vorteil beider Ansätze: Ein großer Teil des Wassers kann grundsätzlich bis zur nächsten Saison weiterverwendet werden.

Wohin mit dem Poolwasser, das du ablassen musst?

Auch wenn das Becken nicht vollständig geleert wird, muss beim Absenken des Wasserstandes oft eine erhebliche Menge Wasser abgeleitet werden. Hier solltest du in Österreich besonders aufmerksam sein. Poolwasser kann Chlor, Biozide, Algizide, Salz oder andere Wasseraufbereitungsmittel enthalten und darf deshalb nicht pauschal in den Garten, einen Sickerschacht, den Straßenkanal oder ein Gewässer gepumpt werden.

Ein Beispiel aus Oberösterreich: Nach den vom Land Oberösterreich veröffentlichten Empfehlungen kann Beckenwasser mit einem Aktivchlorgehalt von weniger als 0,05 mg/l außerhalb besonders geschützter Bereiche unter bestimmten Voraussetzungen auf dem eigenen Grundstück großflächig über bewachsene Flächen versickert werden. Nach der letzten Zugabe von Desinfektionsmitteln soll dafür in der Regel mindestens 48 Stunden gewartet und der Chlorgehalt vor dem Ableiten kontrolliert werden.

Anders sieht es bei Wasser aus, das beispielsweise Überwinterungsmittel, bestimmte Algizide oder hohe Salzkonzentrationen enthält. Solches Wasser ist für eine Versickerung grundsätzlich nicht geeignet und soll nach den oberösterreichischen Empfehlungen in Abstimmung mit dem Kanalbetreiber über das Schmutz- beziehungsweise Mischwassernetz entsorgt werden. Auch Filterrückspül- und Reinigungswasser gehört grundsätzlich in den dafür vorgesehenen Kanal.

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass sich örtliche Vorgaben abweichen können. Wie Poolwasser entsorgt werden darf, hängt nicht nur von seiner Zusammensetzung, sondern auch von den Vorgaben der jeweiligen Gemeinde und des zuständigen Kanalbetreibers ab.

Wichtiger Hinweis: Wenn du im Herbst einen Teil des Poolwassers versickern lassen möchtest, kläre das am besten vor der Zugabe eines Überwinterungsmittels. Bestimmte Zusätze können die spätere Versickerung ausschließen.

Einzelne Gemeinden verlangen beispielsweise, dass Poolwasser über die Schmutz- oder Mischwasserkanalisation abgeleitet wird. Andernorts kann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Versickerung auf dem eigenen Grundstück zulässig sein. Zusätzlich können je nach Region Vorgaben dazu bestehen, welche Wassermengen in welchem Zeitraum in die Kanalisation eingeleitet werden dürfen.

Bevor du größere Mengen Poolwasser ablässt, solltest du deshalb prüfen, welche Regelungen an deinem Standort gelten. Informationen findest du häufig auf der Website deiner Gemeinde, beim örtlichen Kanalbetreiber oder beim zuständigen Wasser- beziehungsweise Abwasserverband. Gerade bei Wasser mit Chlor, Salz, Algiziden oder Überwinterungsmitteln solltest du nicht davon ausgehen, dass eine Entsorgung über Garten, Sickerschacht oder Straßenkanal automatisch zulässig ist.

Was sollten Vermieter bei einem Pool beachten?

Gehört ein Pool zu einem vermieteten Haus oder einer vermieteten Wohnung mit Garten, kommt für dich als Vermieter:in neben der Technik eine organisatorische Frage hinzu: Wer kümmert sich um laufende Pflege und Einwinterung?

Eine pauschale Antwort für jedes Mietverhältnis wäre hier zu kurz gegriffen. Welche Wartungs- und Erhaltungspflichten Vermieter- oder Mieterseite treffen und was wirksam vertraglich geregelt werden kann, hängt unter anderem vom anwendbaren Mietrecht und von der konkreten Ausgestaltung des Mietvertrags ab. Schon allgemein unterscheiden sich die Erhaltungsregeln im Vollanwendungsbereich des MRG von jenen außerhalb dieses Bereichs.

Praktisch sinnvoll ist deshalb vor allem Klarheit:

  • Ist der Pool mitvermietet, sollte dokumentiert sein, welche Technik und welches Zubehör dazugehören.

  • Bedienungs- und Wartungsunterlagen sollten verfügbar sein.

  • Es sollte klar feststehen, wer die saisonale Poolpflege tatsächlich organisiert.

  • Wird ein Fachbetrieb mit dem Einwintern beauftragt, sollte der Termin rechtzeitig vor der Frostperiode koordiniert werden.

  • Nach der Einwinterung empfiehlt sich eine kurze Dokumentation von Wasserstand, abgestellter Technik und ausgeführten Arbeiten.

Gerade bei hochwertigen Anlagen ist das oft sinnvoller als eine unklare Erwartung, dass „die Mieter werden den Pool schon irgendwie einwintern“.

Die häufigsten Fehler beim Einwintern

Viele Probleme entstehen nicht durch komplizierte technische Defekte, sondern durch vermeidbare Kleinigkeiten. Typisch sind etwa eine zu frühe Stilllegung bei noch warmem Wasser, nicht vollständig entleerte Leitungen, eine ungeeignete Abdeckung oder ein Pool, der vollständig geleert wird, obwohl das System dafür nicht vorgesehen ist.

Auch eine übertriebene Poolchemie nach dem Motto „viel hilft viel“ ist keine gute Strategie. Die notwendige Wasserbehandlung hängt von Überwinterungsmethode und Hersteller ab. Und schließlich sollte der Pool nach der Einwinterung nicht bis zum Frühjahr völlig unbeachtet bleiben. Ein kurzer Kontrollgang nach starkem Regen, Frost oder Schneefall kann Schäden frühzeitig sichtbar machen.

    Teilweise abgedeckter Pool bei winterlichen Temperaturen vor einem Wohnhaus, KI generiert
    Teilweise abgedeckter Pool bei winterlichen Temperaturen vor einem Wohnhaus, KI generiert

Fazit

Für viele dauerhaft installierte Pools gilt im Herbst: Das Poolwasser muss nicht vollständig abgelassen werden. Stattdessen wird der Wasserstand entsprechend dem jeweiligen System abgesenkt, das Becken gereinigt und die frostgefährdete Technik entleert oder geschützt. Eine passende Abdeckung und gelegentliche Kontrollen helfen dabei, Pool und Wasser möglichst problemlos durch den Winter zu bringen.

Wie genau du dabei vorgehst, hängt jedoch von Pooltyp und Technik ab. Herstellerangaben sollten deshalb immer Vorrang vor allgemeinen Faustregeln haben. Und falls Wasser abgelassen wird, gehört auch die Entsorgung zur Einwinterung: Gerade bei Chlor, Überwinterungsmitteln, Algiziden oder Salzwasser solltest du vorab prüfen, welcher Entsorgungsweg an deinem Standort zulässig ist. Wer diese Punkte im Herbst erledigt, hat im Frühjahr vor allem eines: deutlich weniger Arbeit bis zum ersten Sprung ins Wasser.

Häufig gestellte Fragen zu diesem Thema

Hier findest du alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.

Kann Poolwasser im Winter gefrieren?

Sollte ich einen eingelassenen Pool im Winter komplett entleeren?

Muss Poolwasser jedes Jahr komplett gewechselt werden?

Darf ich chloriertes Poolwasser einfach im Garten auslassen?

Sind Winterabdeckungen automatisch kindersicher?

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Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte wende dich bei rechtlichen Fragen oder individuellen Anliegen an eine qualifizierte Rechtsberatung. Trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Eine Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus der Nutzung der Informationen entstehen, ist, soweit zulässig, ausgeschlossen. Weitere Hinweise und der vollständige Haftungsausschluss sind im Impressum einsehbar.

Redaktioneller Hinweis: Bei der Erstellung dieses Artikels wurden KI-gestützte Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Dies umfasst gegebenenfalls auch die Erstellung, Bearbeitung oder Anpassung von Bildmaterial. KI-generierte Darstellungen können dabei auch fiktive Motive enthalten. Die abschließende redaktionelle Bearbeitung und Veröffentlichung erfolgten durch Flatwise.

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