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Mietpreisrechner für Immobilien
Wie hoch sind die Mieten bei Neuvermietung in Österreich? Vergleiche Angebotsmieten, Entwicklungen von Mietzinse und Richtwerte für alle neun Bundesländer.
DSGVO-Konform
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Siehe Hinweis am Seitenende
Wofür der Rechner da ist
Ermittle eine erste Orientierung für deine Neuvermietung
Der Rechner schätzt, welcher Netto-Angebotsmiete bei einer Neuvermietung für deine Wohnung marktüblich sein kann. Grundlage sind aktuelle freie Mietangebote in deinem Bundesland. Deine Angaben zu Wohnfläche, Zimmeranzahl und Baujahresbereich machen die Einschätzung individueller. Das Ergebnis ist ein Orientierungswert für den Markt, ohne Betriebskosten und Umsatzsteuer. Es ersetzt keine rechtliche Prüfung, denn bei manchen Wohnungen begrenzen Richtwert, Kategoriemietzins oder andere Regeln den zulässigen Hauptmietzins.
Du erhältst einen Marktwert für eine Neuvermietung, keine verbindliche Rechtsauskunft.
So entsteht deine Schätzung
Welche Faktoren beeinflussen die Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung?
Für eine Neuvermietung orientiert sich der Mietzins zuerst am aktuellen Markt in deinem Bundesland und an der Wohnfläche. Zimmeranzahl, Baujahresbereich, Zustand und Ausstattung helfen dabei, deine Wohnung innerhalb dieses Marktumfelds genauer einzuordnen. Ob dieser marktübliche Mietzins im konkreten Fall auch rechtlich zulässig ist, hängt zusätzlich vom Mietrecht und vom Vertrag ab.
Bundesland & Lage
Wohnfläche
Zimmeranzahl
Baujahr
Zustand & Austattung
Mietrecht & Vertragsart
Markt für Neuvermietungen
Was wird bei Neuvermietungen aktuell verlangt?
Die Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietungen unterscheiden sich je nach Bundesland deutlich. Die folgenden Medianwerte zeigen aktuell inserierte Wohnungen am freien Markt pro m² und Monat, ohne Betriebskosten und Umsatzsteuer.
Höchste Netto-Angebotsmiete 2025
14,73 €/m²
Salzburg · Q2 2025
Niedrigste Netto-Angebotsmiete 2025
8,57 €/m²
Burgenland · Q2 2025
Preisspanne zwischen Bundesländern
6,16 €/m²
Salzburg gegenüber Burgenland
Was ist in der Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung enthalten?
Der Wert zeigt den reinen Mietzins in aktuell veröffentlichten Inseraten. Betriebskosten, Umsatzsteuer, Heizung, Warmwasser, Strom und einmalige Kosten sind nicht enthalten. Er bietet eine Marktorientierung für Neuvermietungen und ersetzt keine rechtliche Prüfung des konkreten Mietvertrags.
Was ist in der Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung enthalten?
Der Wert zeigt den reinen Mietzins in aktuell veröffentlichten Inseraten. Umsatzsteuer, Betriebskosten, Heizung, Warmwasser, Strom und einmalige Kosten sind nicht enthalten. Er bietet eine Marktorientierung für Neuvermietungen und ersetzt keine rechtliche Prüfung des konkreten Mietvertrags.
Datenstand:
Q2 2025
Angebotsmieten nach Bundesland
Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung nach Bundesland
Die Übersicht zeigt, welche Netto-Angebotsmieten bei aktuell inserierten freien Wohnungen verlangt werden. Die Werte sind Medianwerte pro m² und Monat, ohne Betriebskosten und Umsatzsteuer.
#
Bundesland
1

Salzburg
14,73 €
3,2 %
2

Wien
14,48 €
5,8 %
3

Vorarlberg
13,83 €
0,7 %
4

Tirol
13,49 €
3,9 %
5

10,17 €
1,3 %
6

9,60 €
5,8 %
7
Steiermark
9,23 €
-1,8 %
8

Kärnten
9,05 €
3,3 %
9

Burgenland
8,57 €
-7,0 %
/
ÄNDERungen zu 2024
Das kannst du daraus ableiten
Die Tabelle eignet sich besonders als Orientierung für Neuvermietungen. Möchtest du den Mietpreis einer konkreten Wohnung einschätzen, solltest du zusätzlich Wohnfläche, Baujahr, Ausstattung und die genaue Lage berücksichtigen.
Gesetzliche Mietzinsobergrenzen und Markt
Richtwertmietzins und Netto-Angebotsmiete im Vergleich
Wichtig: Der Richtwert gilt bei bestimmten Wohnungen im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes. Lage, Ausstattung und Zustand können Zu- oder Abschläge auslösen. Die Netto-Angebotsmiete ist daher keine Aussage darüber, welchen Betrag du bei einer konkreten Wohnung rechtlich verlangen darfst.
Bundesland
Richtwert ab 01.04.2026*

Vorarlberg
10,35 €
13,83 €

Salzburg
9,31 €
14,73 €
Steiermark
9,30 €
9,23 €

Tirol
8,22 €
13,49 €

Kärnten
7,89 €
9,05 €

7,30 €
9,60 €

6,92 €
10,17 €

Wien
6,74 €
14,48 €

Burgenland
6,15 €
8,57 €
* je m² und Monat, ohne Umsatzsteuer und Betriebskosten; Zu- und Abschläge sind nicht eingerechnet.
** Median aktuell inserierter freier Wohnungen; je m² und Monat, ohne Umsatzsteuer und Betriebskosten.
Erfahre mehr zum Thema Richtwertmiete
Befristung und Mietrecht
Was bedeutet eine Befristung für den Mietzins?
Eine Befristung senkt nicht automatisch den marktüblichen Netto-Mietzins bei einer Neuvermietung. Unterliegt die Wohnung jedoch den Mietzinsbeschärnkungen des Mietrechtsgesetzes (MRG), ist bei einem befristeten Hauptmietvertrag grundsätzlich ein Befristungsabschlag von 25 % auf den höchstzulässigen Hauptmietzins zu berücksichtigen. Umsatzsteuer, Betriebsksoten, Heizkosten und andere Vertragsbestandteile sind davon nicht betroffen. Ob die Regel im Einzelfall gilt, hängt vom Gebäude, Mietvertrag und Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes ab.
Befristungsabschlag
25 %
auf den zulässigen Hauptmietzins im Vollanwendungsbereich des MRG
Mindestbefristung
5 Jahre
3 Jahre bei Vermietung durch nicht unternehmerische Vermieter:innen
Gesetzliche Kategoriebeträge
Kategoriemietzins mit Sonderfall Kategorie D
Kategoriemieten sind gesetzlich durch das MRG begrenzte Mietzinse, die anhand von Ausstattung, Zustand einer Wohnung die Netto-Miete pro m² festlegen. Das System wurde für Neuverträge 1994 großteils durch Richtwerte abgelöst.
Kategoriemietzins und Sonderfall Kategorie D
Der Kategorimietzins gilt vor allem für Altbau-Mietverträge, die zwischen 1. Jänner 1982 und 28. Februar 1994 abgeschlossen wurden. Für neuere Mietverträge ab 01.03.1994 gelten im Vollanwendungsbereich des MRG bei Wohnungen der Kategorie A-C grundsätzlich das Richtwertsystem oder, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, der angemessene Hauptmietzins. Für Wohnungen der Kategorie D bestehen weiterhin die Kategoriebeträge (siehe Tabelle unten).
A
4,51 €
D (brauchbar)
2,25 €
Wichtiger Hinweis: Mit dem 5. MILG wurde unter anderem das Mieten-Wertsicherungsgesetz (MieWeG) eingeführt und die Valorisierung (Wertanpassung) von Mietzinsen neu geregelt. Richtwert- und Kategoriebeträge konnten zum 01.04.2026 um höchstens 1% und können zum 01.04.2027 um höchstens 2% steigen. Ab 2028 wird bei einer maßgeblichen Inflation von mehr als 3% der darüberliegende Teil nur zur Hälfte berücksichtigt. FÜr Vertragliche Wertsicherungen bei von MieWeG erfassten Wohnungsmietverträgen gelten seit 2026 ebenfalls neue Vorgaben, insbesondere zur Berechnung und zum Zeitpunkt der Valorisierung
Erfahre mehr zum Thema 5. MILG
Marktberichte 2026
Entdecke aktuelle Immobilienmarktberichte mit Mietpreisen, Kaufpreisen, Marktentwicklungen und Prognosen für alle neun Bundesländer. Analysiere regionale Unterschiede und verfolge die Entwicklung des österreichischen Immobilienmarkts.

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FAQ
Hier findest du Fragen und Antworten zu Mietpreisen in Österreich.
Was zeigt der Mietpreisrechner?
Wie hoch liegt die Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietungen in Österreich?
Wo ist die Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung am höchsten?
Wo ist die Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung am niedrigsten?
Was ist in der Netto-Angebotsmiete bei Neuvermietung enthalten?
Wie viel Miete darf ich als Vermieter verlangen?
Fundiert durch aktuelle und transparente Daten
Unsere Mietpreiswerte basieren auf Marktdaten, amtlichen Statistiken und den geltenden österreichischen Rechtsgrundlagen.
Quellen
ZT Datenforum / ImmoMarktAnalyse – Nettomietpreise in Österreich, Q2 2025
Tabellenanhang der ZT-Datenforum-Analyse
Statistik Austria – Tabellenband Wohnen 2025
RIS – Mietrechtsgesetz, § 16
oesterreich.gv.at – Befristung von Mietverträgen
WKO - Befristungsmöglichkeiten bei Miete von Geschäftsräumen
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