Neu

Neu

LESEDAUER:

8

MINUTEN

Bau

8 Minuten

Drainage verlegen in Österreich – Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe

Erfahre in diesem Ratgeber alles über das richtige Verlegen einer Drainage in Österreich. Kosten, rechtliche Vorgaben und technische Normen für Haus und Garten.

Johannes Reichl

Veröffentlicht von

Veröffentlicht von

Johannes Reichl

Das Titelbild zeigt den Titel "Drainage verlegen in Österreich", den Untertitel "Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe" sowie das Flatwise Logo.
Das Titelbild zeigt den Titel "Drainage verlegen in Österreich", den Untertitel "Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe" sowie das Flatwise Logo.
Das Titelbild zeigt den Titel "Drainage verlegen in Österreich", den Untertitel "Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe" sowie das Flatwise Logo.
  • New

  • Drainage verlegen in Österreich – Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe

  • New

  • Drainage verlegen in Österreich – Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe

Schnellüberblick gefällig?

Du willst nur die häufigsten Fragen & Antworten sehen? Spring direkt zum FAQ am Ende des Artikels.

Einleitung – Sicherheit für das Fundament sowie den Garten

Ein feuchter Keller oder ein dauerhaft matschiger Rasen sind für viele Immobilienbesitzer in Österreich ein Albtraum. Während moderne Neubauten meist über eine integrierte Bauwerksabdichtung verfügen, benötigen ältere Gebäude oder Grundstücke in Hanglage oft ein zusätzliches Entwässerungssystem. Das fachgerechte Verlegen einer Drainage schützt die Bausubstanz langfristig vor den zerstörerischen Kräften von Hangwasser sowie aufstauendem Sickerwasser und sichert somit den Werterhalt deiner Immobilie.

In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles Wissenswerte über die Planung sowie die praktische Umsetzung deines Drainageprojekts. Wir beleuchten die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich und zeigen dir, warum die Wahl des richtigen Materials über den dauerhaften Erfolg entscheidet. Ob du dein Haus vor Feuchtigkeit schützen oder deinen Garten entwässern möchtest, dieser Leitfaden bietet dir die notwendige Expertise für ein trockenes Ergebnis.

Lesetipp: Feuchter Keller in Österreich, Ursachen, Sanierung und Kosten für Vermieter:innen

Rechtliche Rahmenbedingungen und Genehmigungspflicht in Österreich

Bevor du mit den Erdarbeiten beginnst, solltest du dich zwingend mit den rechtlichen Vorgaben in deiner Gemeinde auseinandersetzen. In Österreich ist das Verlegen einer Drainage nicht überall genehmigungsfrei, weil die gezielte Ableitung von Wasser Auswirkungen auf Nachbargrundstücke und das öffentliche Kanalnetz haben kann. Grundsätzlich gilt das Verursacherprinzip. Durch deine Drainage darf also keine Verschlechterung der Situation auf angrenzenden Flächen entstehen, was sich auch aus den nachbarrechtlichen Bestimmungen des ABGB ergibt.

Der zentrale rechtliche Rahmen ist dabei das Wasserrecht. Das Versickern oder Ableiten von gesammeltem Niederschlags- und Sickerwasser gilt nach dem Wasserrechtsgesetz (WRG 1959) als Einwirkung auf den Wasserhaushalt und kann wasserrechtlich bewilligungspflichtig sein. Ob im Einzelfall eine Bewilligung nötig ist, hängt von der Menge, der Versickerungsart und den örtlichen Gegebenheiten ab. Maßgeblich ist dabei der Stand der Technik, den die Behörde anhand der einschlägigen Regelwerke beurteilt.

Diese Regelwerke solltest du kennen, weil sie über Planung, Bemessung und Genehmigung entscheiden. Für die Bauwerksabdichtung und die Frage, welcher Lastfall am Gebäude anzunehmen ist, gilt die ÖNORM B 3692. Sie knüpft die Bemessung an die Durchlässigkeit des Bodens, gemessen über den Durchlässigkeitsbeiwert. Für Sickeranlagen wie Mulden, Rigolen oder Sickerschächte ist die ÖNORM B 2506 maßgeblich, und für die Versickerung von Niederschlagswasser in den Untergrund liefert das ÖWAV-Regelblatt 45 den anerkannten Stand der Technik. Die in Deutschland gebräuchliche DIN 4095 zur Dränung baulicher Anlagen wird in Österreich technisch häufig ergänzend herangezogen, ersetzt aber den österreichischen Normen- und Rechtsrahmen nicht.

Ein besonders kritischer Punkt ist die Einleitung des gesammelten Drainagewassers in das öffentliche Kanalnetz. In den meisten österreichischen Gemeinden ist das im Rahmen eines Trennsystems strikt untersagt, weil das saubere Sickerwasser die Kläranlagen unnötig belasten würde. Stattdessen verlangen die Behörden fast immer eine Versickerung auf dem eigenen Grund, sofern die Bodenbeschaffenheit das zulässt. Ist eine Versickerung nicht möglich, muss eine Einleitung in einen Vorfluter oder den Regenwasserkanal individuell beantragt und genehmigt werden.

Wichtig: Eine illegale Einleitung von Drainagewasser in den Schmutzwasserkanal kann in Österreich zu empfindlichen Verwaltungsstrafen und hohen Rückbaukosten führen. Erkundige dich daher vorab beim zuständigen Gemeindeamt oder der Baubehörde über die lokal geltenden Entwässerungssatzungen und kläre, ob für dein Projekt eine wasserrechtliche Bewilligung erforderlich ist.

Lesetipp: Baugenehmigung in Österreich, Leitfaden für Vermieter:innen

Fotorealistische Aufnahme einer neu verlegten Gebäudedrainage entlang eines Hausfundaments. Ein Drainagerohr liegt in einem mit Kies gefüllten Graben neben der Kellerwand, die mit einer Schutz- und Abdichtungsmatte versehen ist. Die Installation dient dazu, Wasser kontrolliert vom Gebäude wegzuführen und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Fotorealistische Aufnahme einer neu verlegten Gebäudedrainage entlang eines Hausfundaments. Ein Drainagerohr liegt in einem mit Kies gefüllten Graben neben der Kellerwand, die mit einer Schutz- und Abdichtungsmatte versehen ist. Die Installation dient dazu, Wasser kontrolliert vom Gebäude wegzuführen und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

Planung sowie präzise Berechnung der Drainageanlage

Eine erfolgreiche Entwässerung beginnt mit einer fundierten Planung, die weit über das bloße Vergraben von Rohren hinausgeht. Die Dimensionierung der gesamten Anlage hängt maßgeblich von der zu erwartenden Wassermenge sowie der Aufnahmefähigkeit des Bodens ab. In Österreich dienen hierfür oft die langjährigen Niederschlagsdaten der Geosphere Austria als verlässliche Basis, um auch bei Starkregenereignissen eine ausreichende Kapazität sicherzustellen.

Die Planungsschritte für dein Projekt umfassen im Wesentlichen die folgenden Punkte

  • Ermittlung der Bodenart: Ein sandiger Boden leitet Wasser deutlich schneller ab als ein bindiger Lehmboden, was die Wahl des Entwässerungssystems massiv beeinflusst.

  • Festlegung des Gefälles: Damit das Wasser zuverlässig abfließen kann, muss die Drainageleitung ein konstantes Gefälle von mindestens 0,5 bis 1,0 Prozent in Richtung des Vorfluters oder des Versickerungsschachts aufweisen.

  • Wahl der Versickerungsart: Je nach Platzangebot sowie Bodenbeschaffenheit kommen Muldenversickerungen, Rigolen oder klassische Sickerschächte infrage.

  • Bestimmung der Rohrdimensionen: Für normale Einfamilienhäuser hat sich der Standard DN 100 bewährt, während bei großen Flächen oder extremen Hanglagen größere Durchmesser notwendig sein können.

Der Versickerungstest, so prüfst du deinen Boden selbst

Um eine erste Einschätzung zu bekommen, ob dein Boden überhaupt für eine Versickerung geeignet ist, kannst du einen einfachen Test durchführen. Er zeigt dir, wie schnell der Wasserstand in einem Probeloch fällt, und gibt damit einen groben Anhaltspunkt für die Durchlässigkeit deines Erdreichs.

Schritt

Tätigkeit

Zielsetzung

Vorbereitung

Grabe ein Loch mit den Maßen 50 mal 50 Zentimeter und einer Tiefe von 50 Zentimetern.

Schaffung einer Testfläche im relevanten Bodenbereich.

Sättigung

Wässere das Loch über zwei Stunden hinweg kontinuierlich vor.

Simulation eines gesättigten Bodens nach langem Regen.

Messung

Fülle das Loch 30 Zentimeter hoch mit Wasser und miss den Abfall des Wasserstands in Zentimetern nach 30 Minuten.

Ermittlung der ungefähren Versickerungsgeschwindigkeit.

Auswertung

Rechne den gemessenen Abfall auf Zentimeter pro Stunde hoch und wiederhole die Messung mindestens dreimal für einen Mittelwert.

Erhöhung der Genauigkeit und Ausschluss von Messfehlern.

Als grobe Orientierung gilt, dass ein Boden mit einem Pegelabfall von deutlich unter 1 bis 2 Zentimetern pro Stunde als schlecht durchlässig einzustufen ist. In diesem Fall ist eine Drainage zum Schutz des Gebäudes fast immer unerlässlich, weil sich sonst Staunässe direkt am Mauerwerk bilden kann.

Wichtig ist, dass dieser Eimertest nur eine Orientierung für dich als Heimwerker:in liefert. Der verbindliche Maßstab für Bemessung und Genehmigung ist der Durchlässigkeitsbeiwert kf in Meter pro Sekunde nach ÖNORM B 2506 und ÖWAV-Regelblatt 45. Eine Versickerung gilt dabei grob im Bereich zwischen kf 1×10⁻³ und 1×10⁻⁶ als sinnvoll, bei dichteren Böden ist sie nicht mehr zielführend.

Tipp: Nutze für die Messung einen einfachen Gliedermaßstab und eine Stoppuhr. Für die spätere Genehmigung deiner Anlage zählt am Ende aber nicht der Eimertest, sondern ein fachlich ermittelter kf-Wert, den im Zweifel ein:e Sachverständige:r bestimmt.

Lesetipp: Bausachverständiger in Österreich, wann sich ein Gutachten lohnt

MADE FOR 🇦🇹

Wissensvorsprung für Vermieter:innen

Erhalte regelmäßig praxisnahe Tipps für Vermieter:innen in Österreich. Verständlich erklärt, rechtlich fundiert und kostenlos.

Schwarzhaariger junger Mann.
Blonde junge Frau vor grünen Büsche
Mittelalter Mann mit grauem Bart vor einer weißen Wand
Braunhaariger junger Mann in einem Sonnenblumenfeld
Braunhaarige junge Frau vor einer weißen Holzwand

Über

2

Vermieter testen Flatwise bereits

Schwarzhaariger junger Mann.
Blonde junge Frau vor grünen Büsche
Mittelalter Mann mit grauem Bart vor einer weißen Wand
Braunhaariger junger Mann in einem Sonnenblumenfeld
Braunhaarige junge Frau vor einer weißen Holzwand

Über

2

Vermieter testen Flatwise bereits

Schritt für Schritt zur fachgerechten Drainage – Anleitung für Heimwerker:innen sowie Profis

Das Verlegen einer Drainage erfordert Präzision sowie das richtige Material, um eine langfristige Funktion ohne Verstopfungen zu garantieren. Bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen, sollten alle notwendigen Materialien sowie Werkzeuge bereitstehen. Für eine Standard-Hausdrainage in Österreich werden in der Regel die folgenden Komponenten benötigt.

Benötigte Materialien für ein dauerhaftes Entwässerungssystem

Komponente

Spezifikation

Funktion

Drainagerohre

Typ DN 100 (Vollsicker- oder Teilsickerrohre)

Aufnahme sowie Ableitung des Sickerwassers.

Drainagevlies

Geotextil der Robustheitsklasse 2 oder 3

Trennung von Boden sowie Kies zur Vermeidung von Verschlammung.

Filterschicht

Rollkies oder Splitt (Körnung 8/16 oder 16/32)

Schnelle Wasserführung zum Rohr sowie Schutz vor Feinanteilen.

Spülschächte

Revisionsschächte an jedem Richtungswechsel

Ermöglicht die spätere Kontrolle sowie Reinigung der Anlage.

Sobald das Material bereitliegt, kann mit der praktischen Umsetzung begonnen werden.

1. Aushub des Grabenbetts

Zuerst wird ein Graben entlang der zu schützenden Wand oder durch die betroffene Gartenfläche ausgehoben. Bei einer Hausdrainage sollte die Sohle des Grabens etwa 20 Zentimeter unter der Oberkante des Fundamentfußes liegen. Es ist dabei essenziell, dass die Grabensohle bereits das geplante Gefälle von mindestens 0,5 Prozent aufweist, damit das Wasser später ohne Pumpunterstützung abfließen kann.

2. Einlegen des Geotextils sowie der Kiesschüttung

Der fertige Graben wird nun großzügig mit dem Drainagevlies ausgelegt, wobei die Ränder weit über die Grabenkanten hinausragen sollten. Auf dieses Vlies wird eine erste Schicht aus gewaschenem Kies aufgebracht, die etwa 10 bis 15 Zentimeter dick sein sollte. Diese Schicht dient als stabiles sowie wasserdurchlässiges Bett für die Rohre.

3. Verlegen der Rohre sowie Einbau der Schächte

Die Drainagerohre werden nun mit den Schlitzen nach oben auf das Kiesbett gelegt. An jeder Ecke des Gebäudes sowie bei jedem Richtungswechsel im Garten muss ein Revisionsschacht eingebaut werden. Diese Schächte sind für die Langlebigkeit der Anlage von entscheidender Bedeutung, da sie eine regelmäßige Wartung ermöglichen. Nach dem Zusammenfügen aller Teile wird die korrekte Neigung nochmals mit einer Wasserwaage oder einem Baulaser überprüft.

4. Ummantelung sowie Verfüllung

Nachdem die Rohre positioniert sind, wird der Graben mit weiterem Kies aufgefüllt, bis die Rohre etwa 30 bis 50 Zentimeter hoch überdeckt sind. Anschließend wird das überstehende Vlies über der Kiesschicht zusammengeschlagen, sodass ein geschlossener Filterkörper entsteht. Dieser verhindert zuverlässig, dass feine Bodenpartikel in den Kies sowie die Rohre gespült werden und das System mit der Zeit verstopfen. Der restliche Graben kann dann mit dem ursprünglichen Erdaushub oder sickerfähigem Material verfüllt werden.

Wichtig: Viele Bauherr:innen begehen den Fehler und verzichten aus Kostengründen auf das Drainagevlies oder verwenden minderwertigen Kies mit hohem Sandanteil. Dies führt fast immer dazu, dass die Drainage innerhalb weniger Jahre verschlammt sowie ihre Funktion vollständig verliert, was eine extrem teure sowie aufwendige Sanierung nach sich zieht.

Detailaufnahme einer modernen Drainageanlage entlang der Außenwand eines Gebäudes. Ein perforiertes Drainagerohr verläuft in einem schmalen Kiesbett innerhalb eines Erdgrabens. Die freigelegte Fundamentabdichtung und die fachgerechte Verlegung verdeutlichen Maßnahmen zum Schutz des Gebäudes vor eindringendem Grund- und Regenwasser.
Detailaufnahme einer modernen Drainageanlage entlang der Außenwand eines Gebäudes. Ein perforiertes Drainagerohr verläuft in einem schmalen Kiesbett innerhalb eines Erdgrabens. Die freigelegte Fundamentabdichtung und die fachgerechte Verlegung verdeutlichen Maßnahmen zum Schutz des Gebäudes vor eindringendem Grund- und Regenwasser.

Kosten sowie wirtschaftliche Aspekte einer Drainage in Österreich

Die Investition in eine fachgerechte Drainage ist für viele Immobilienbesitzer:innen sowie Bauherr:innen in Österreich ein wesentlicher Bestandteil der Baukostenschätzung. Die Gesamtkosten hängen dabei stark davon ab, ob die Anlage im Zuge eines Neubaus errichtet oder nachträglich an einem Bestandsgebäude installiert wird. Während beim Neubau die Erdarbeiten oft ohnehin anfallen, treibt der nachträgliche Aushub sowie die Wiederherstellung der Außenanlagen die Kosten bei einer Sanierung deutlich in die Höhe. Dennoch rechnet sich diese Maßnahme fast immer, da sie teure Folgeschäden durch Feuchtigkeit im Mauerwerk sowie Schimmelbildung effektiv verhindert.

Kostenübersicht für Drainageprojekte in Österreich

Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung über die üblichen Preisspannen für Material sowie professionelle Dienstleistungen im Jahr 2026.

Posten

Einheit

Geschätzte Kosten (brutto)

Drainagerohr DN 100

pro laufendem Meter

3,50 EUR bis 6,00 EUR

Drainagevlies (Klasse 3)

pro Quadratmeter

1,20 EUR bis 2,50 EUR

Filterkies (Körnung 16/32)

pro Tonne

25,00 EUR bis 45,00 EUR

Revisionsschacht (Komplettset)

pro Stück

150,00 EUR bis 350,00 EUR

Erdarbeiten (Bagger & Personal)

pro Stunde

85,00 EUR bis 130,00 EUR

Gesamtkosten Hausdrainage

pro laufendem Meter

90,00 EUR bis 160,00 EUR

Neben den reinen Errichtungskosten sollten Eigentümer:innen auch die langfristige Wertsteigerung ihrer Immobilie berücksichtigen. Ein nachweislich trockener Keller sowie ein perfekt entwässertes Grundstück sind beim späteren Verkauf oder bei der Vermietung starke Argumente, welche den Marktwert stabilisieren. Zudem sinken durch ein trockenes Fundament oft die Heizkosten, da feuchte Wände eine deutlich schlechtere Wärmedämmung aufweisen als trockenes Mauerwerk.

Wichtig: Wer als Heimwerker:in die Drainage selbst verlegt, kann zwar die Lohnkosten sparen, sollte jedoch niemals bei der Qualität der Materialien kürzen. Besonders beim Vlies sowie beim Kies führt das falsche Material oft zu einem vorzeitigen Versagen der gesamten Anlage, was die anfängliche Ersparnis durch aufwendige Nacharbeiten schnell zunichtemacht.

Lesetipp: Altbausanierung in Österreich, Kosten, Förderung und Pflichten für Vermieter

Fazit – Langfristiger Schutz für Haus sowie Garten durch professionelle Entwässerung

Das fachgerechte Verlegen einer Drainage ist weit mehr als eine rein bauliche Notwendigkeit, da es das Fundament für ein gesundes sowie wertbeständiges Wohnen bildet. Besonders in Regionen mit häufigen Starkregenereignissen oder schwierigen Bodenverhältnissen stellt ein gut geplantes Entwässerungssystem die einzige zuverlässige Barriere gegen Feuchtigkeitsschäden dar. Wer von Beginn an auf hochwertige Materialien sowie eine präzise Ausführung setzt, schützt seine Immobilie effektiv vor kostspieligen Sanierungen sowie gesundheitsgefährdender Schimmelbildung. Letztlich ist eine funktionierende Drainage eine Investition in die Sicherheit sowie den Komfort deines Zuhauses, die sich über Jahrzehnte hinweg durch ein trockenes sowie stabiles Umfeld bezahlt macht.

Häufig gestellte Fragen zu diesem Thema

Hier findest du alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.

Wann ist eine Drainage in Österreich gesetzlich oder technisch Pflicht?

Darf ich das gesammelte Drainagewasser einfach in den öffentlichen Kanal leiten?

Welcher Kies eignet sich am besten für die Verfüllung des Drainagegrabens?

Wie tief muss eine Hausdrainage idealerweise verlegt werden?

Wie oft muss eine Drainageanlage gewartet sowie gespült werden?

Du möchtest keine Artikel mehr verpassen?

Melde dich jetzt bei unserem Newsletter an.

Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte wende dich bei rechtlichen Fragen oder individuellen Anliegen an eine qualifizierte Rechtsberatung. Trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Eine Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus der Nutzung der Informationen entstehen, ist, soweit zulässig, ausgeschlossen. Weitere Hinweise und der vollständige Haftungsausschluss sind im Impressum einsehbar.

DIESE ARTIKEL KÖNNTEN DIR AUCH GEFALLEN

Schwarzes Flatwise Logo.

Beta

Funktionen

Ressourcen

Artikel:

Artikel

Drainage verlegen in Österreich – Schutz vor Feuchtigkeit sowie Staunässe

Schwarzes Flatwise Logo.

Beta

No heading elements found. Showing placeholder content.
No heading elements found. Showing placeholder content.