Mietpreise in 🇦🇹

Mietpreise in Österreich 2026

Wie hoch sind die Mieten in Österreich aktuell? Vergleiche Angebotsmieten, tatsächlich gezahlte Mieten und Richtwerte für alle neun Bundesländer.

Zuletzt aktualisiert am 31.08.2026

Zimmer

Baujahresbereich

Mit Wohnfläche, Zimmeranzahl und Baujahr erhältst du einen individuelleren Schätzwert.

Österreich

Salzburg

Wien

Niederösterreich

Oberösterreich

Burgenland

Steiermark

Kärnten

Tirol

Vorarlberg

Nach Bundesland

Wie wird der Mietpreis einer Wohnung berechnet?

Der Mietpreis einer Wohnung hängt von weit mehr als nur der Wohnfläche ab. Ausschlaggebend sind unter anderem die Lage, das Baujahr, die Ausstattung, die Anzahl der Zimmer und der Zustand der Immobilie. Auch gesetzliche Regelungen wie das Mietrechtsgesetz können beeinflussen, welche Miete zulässig ist.

Lage

Wohnfläche

Zimmer

Baujahr

Zustand & Austattung

Mietrecht & Vertragsart

Der Rechner schätzt den Markt-Mietzins anhand von Bundesland und Wohnfläche.

Zweck des Rechners

Wofür kannst du den Mietpreisrechner nutzen?

Mit dem Mietpreisrechner erhältst du eine erste Orientierung, welchen Netto-Mietzins für deine Wohnung realistisch sein könnte. Die Berechnung berücksichtigt verschiedene Merkmale der Immobilie und hilft dir dabei, die Miete besser einzuordnen. Eine individuelle Bewertung ersetzt sie jedoch nicht.

Nach Bundesland

Was Vermieter in Österreich gerade verlangen.

Die Netto-Angebotsmieten unterscheiden sich je nach Bundesland deutlich. Die folgenden Werte zeigen die Medianmiete aktuell inserierter Wohnungen am freien Markt – pro m² und Monat, ohne Betriebskosten und Umsatzsteuer.

Höchste Netto-Angebotsmiete 2025

14,73 €/m²

Salzburg · Q2 2025

Niedrigste Netto-Angebotsmiete 2025

8,57 €/m²

Burgenland · Q2 2025

Preisspanne zwischen Bundesländern

6,16 €/m²

Salzburg gegenüber Burgenland

Was ist in den Werten enthalten?

Die Werte zeigen den reinen Mietzins in aktuell veröffentlichten Inseraten. Betriebskosten, Umsatzsteuer, Heizung, Warmwasser, Strom und einmalige Kosten sind nicht enthalten. Die Angebotsmiete ist ein Marktindikator und keine Aussage über den rechtlich zulässigen Mietzins einer konkreten Wohnung.

Nach Bundesland

Mietpreise nach Bundesland

Die Mietpreise unterscheiden sich innerhalb Österreichs deutlich. Neben der Region spielen auch Lage, Wohnungsgröße, Baujahr und Ausstattung eine wichtige Rolle. Die folgende Übersicht zeigt dir die durchschnittlichen Angebotsmieten pro Quadratmeter in allen Bundesländern.

#

Bundesland

Ø Angebotsmiete

Ø Angebotsmiete

1

Salzburg

14,73 €

3,2 %

2

Wien

14,48 €

5,8 %

3

Vorarlberg

13,83 €

0,7 %

4

Tirol

13,49 €

3,3 %

5

Niederösterreich

10,17 €

1,3 %

6

Oberösterreich

9,60 €

5,8 %

7

Steiermark

9,23 €

-1,8 %

8

Kärnten

9,05 €

3,3 %

9

Burgenland

8,57 €

-7,0 %

Das kannst du daraus ableiten

Die Tabelle eignet sich besonders als Orientierung für Neuvermietungen. Möchtest du den Mietpreis einer konkreten Wohnung einschätzen, solltest du zusätzlich Wohnfläche, Baujahr, Ausstattung und die genaue Lage berücksichtigen.

Entwicklung

Entwicklung der Mietpreise in Österreich

Die Angebotsmieten sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Gründe dafür sind unter anderem höhere Baukosten, Inflation, gestiegene Finanzierungskosten und eine hohe Nachfrage nach Wohnraum. Wie stark die Entwicklung ausfällt, unterscheidet sich jedoch von Region zu Region.

Durchschnittliche Angebotsmiete 2026

16,00 €/m²

+15,9 % seit 2021

Was kostet eine 70-m²-Wohnung?

ca. 1 120 € / Monat

13,0014,0015,0016,0017,00202120222023202420252026

Datengrundlage

Durchschnittliche Angebotsmieten exkl. Betriebskosten. Datenstand: Q1 2026. Mit gekennzeichnete Ausgangswerte werden als Schätzwerte ausgewiesen.

Richtwert vs. Angebotsmiete

Richtwert und Marktmiete

Die aktuelle Marktmiete zeigt, welche Preise derzeit am Markt verlangt werden. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, welche Miete du tatsächlich verlangen darfst. Für viele Wohnungen gelten gesetzliche Mietzinsobergrenzen oder Richtwertmieten.

Bundesland

Richtwert je m²

Richtwert

Ø Angebotsmiete je m²

Ø Angebotsmiete

Vorarlberg

10,35 €

13,83 €

Salzburg

10,25 €

14,20 €

Steiermark

10,25 €

14,20 €

Tirol

10,25 €

14,20 €

Kärnten

10,25 €

14,20 €

Vorarlberg

10,25 €

14,20 €

Vorarlberg

10,25 €

14,20 €

Vorarlberg

10,25 €

14,20 €

Vorarlberg

10,25 €

14,20 €

Salzburg

9,31 €

14,73 €

Steiermark

9,30 €

9,23 €

Tirol

8,22 €

13,49 €

Kärnten

7,98 €

9,05 €

Oberösterreich

7,30 €

9,60 €

Niederösterreich

6,92 €

10,17 €

Wien

6,74 €

14,48 €

Burgenland

6,15 €

8,57 €

Die Marktmiete orientiert sich an Angebot und Nachfrage. Der Richtwertmietzins hingegen ist gesetzlich geregelt und gilt nur für bestimmte Wohnungen. Deshalb können beide Werte deutlich voneinander abweichen.

Wichtig für 2026: Die Richtwerte wurden mit 1. April 2026 erstmals seit 2023 wieder angepasst. Die gesetzliche Erhöhung ist 2026 auf 1 % und 2027 auf 2 % begrenzt. Ab April 2028 gilt eine neue gesetzliche Systematik für die Valorisierung.

Erfahre mehr zum Thema Richtwertmiete

Befristet vs. Unbefristet

Befristet oder unbefristet vermieten

Eine Befristung verändert nicht automatisch die Marktmiete. Im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes muss der zulässige Hauptmietzins bei einem befristeten Vertrag jedoch um 25 % reduziert werden. Ob diese Regel gilt, hängt vom konkreten Mietverhältnis und dem Anwendungsbereich des MRG ab.

Befristungsabschlag

25 %

auf den zulässigen Hauptmietzins

Mindestbefristung

5 Jahre

3 Jahre bei nicht unternehmerischer Vermietung

Eine höhere Angebotsmiete bedeutet nicht automatisch, dass sie auch rechtlich zulässig ist. Ob ein Befristungsabschlag berücksichtigt werden muss, hängt vom jeweiligen Mietverhältnis und dem Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes ab.

Der Befristungsabschlag betrifft nur Verträge im Vollanwendungsbereich des MRG und nur den Hauptmietzins. Betriebskosten, Umsatzsteuer und andere Vertragsbestandteile sind davon nicht erfasst. Außerhalb dieses Anwendungsbereichs gelten andere Regeln. Der Markt-Mietzinsrechner ersetzt keine rechtliche Prüfung des konkreten Mietvertrags.

Kategoriemietzins mit Sonderfall Kategorie D 

Der Kategoriemietzins spielt heute nur noch in bestimmten Altmietverträgen eine Rolle. Für die meisten neueren Mietverhältnisse gelten andere gesetzliche Mietzinsmodelle. Trotzdem ist es hilfreich, die Kategorien und ihre Bedeutung zu kennen.

Ausstattungskategorie

€ pro m² / monat

A

4,51 €

B

14,20 €

C

14,20 €

D

14,20 €

B

3,38 €

C

2,25 €

D (brauchbar)

2,25 €

D (unbrauchbar)

2,13 €

Ausstattungskategorie

€ pro m² / monat

Ø Angebotsmiete

D (brauchbar)

2,25 €

D (unbrauchbar)

14,20 €

D (unbrauchbar)

2,13 €

Sonderfall Kategorie D - Wohnungen 
Für Hauptmietverträge, die nach dem 28. Februar 1994 abgeschlossen wurden, gilt im Vollanwendungsbereich des MRG der Kategoriemietzins ausschließlich für die Kategorie D. Für die Kategorien A, B und C findet der Richtwertmietzins oder ein angemessener Mietzins Anwendung.


Wichtiger Hinweis: Das 5. MILG (MieWeG) hat die Mietpreisbremse verschärft. Für die Vollanwendung des MRG (Richtwert- und Kategoriemieten) ist die Erhöhung zum 1. April 2026 auf maximal 1 % und zum 1. April 2027 auf maximal 2 % begrenzt. Erst ab 2028 greift das dauerhafte System (Inflation bis 3 % voll, darüber nur zur Hälfte). Zudem dürfen Indexanpassungen nun ausnahmslos nur noch am 1. April bzw. zum nächsten Zinstermin erfolgen.

Erfahre mehr zum Thema Kategoriemietzins

Speziell für 🇦🇹

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Die neue Software für Vermieter in Österreich

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Immobilienmarktberichte für alle Bundesländer Österreichs

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FAQ

Hier findest du Fragen und Antworten zu Preisen bei Flatwise.

Wie hoch ist die durchschnittliche Miete in Österreich?

Wo sind die Mieten in Österreich am höchsten?

Wo sind die Mieten in Österreich am niedrigsten?

Was ist der Unterschied zwischen Angebotsmiete und Bestandsmiete?

Wie viel Miete darf ich als Vermieter verlangen?

Wie hoch ist der Richtwertmietzins 2026?

Fundiert durch aktuelle und transparente Daten

Unsere Mietpreiswerte basieren auf aktuellen Marktdaten, amtlichen Statistiken und den geltenden österreichischen Rechtsgrundlagen. So siehst du klar, was am Markt verlangt wird, was tatsächlich bezahlt wird und welche Regeln für deinen Mietvertrag gelten.

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